Eaten Back to Life - Cannibal Corpse - Review

Eaten Back to Life Eaten Back to Life
Studioalbum von Cannibal Corpse

Released: 17.08.1990
Label: EMI Music
Produktion: Scott Burns
Anzahl der Titel: 11
Gesamtspielzeit: 36:28
ø-Spielzeit: 3:18

Review von thrawn
07.03.2009 - 04:24

Dem Erstling von Cannibal Corpse hört man, sofern man die anderen Scheiben der Death-Combo aus Florida kennt, deutlich an, dass eben diese Scheibe auch deren erster Erguss ist. Wer jetzt denkt, dass dies negativ zu deuten sei, muss sich getäuscht sehen. Dieses Werk ist für seine Zeit ungemein brutal und roh. Zwar setzen die Jungs spieltechnisch noch nicht die Glanzlichter, die sie im weiteren Verlauf ihrer Karriere setzen werden, kommen dafür aber sowas von wüst rüber, dass das Hören dieser Scheibe bei aufgedrehter Anlage das Föhnen erspart. Allen voran Chris Barnes am Mikrofon setzt allem hier nochmals die Krone auf. Sein gutturales Grunzen wird fortan das Markenzeichen dieser Band sein. Ebenso die Covergestaltung (Vincent Locke) und die textlichen Inhalte werden zu einem Markenzeichen dieser Band - alles auf der Basis von "Eaten Back to Life".

Mein Erstkontakt mit dieser Scheibe ließ mich damals abwinken ".. kann ich nichts mit anfangen". Doch später dürstete es mich dann doch nach mehr - warum nicht gleich zum Maximum an roher Brutalität greifen? Cannibal Corpse waren damals in meinem Bekanntenkreis das Death Metal-Ungetüm schlechthin.

Wie es bei Songs bzw Scheiben aus diesem Bereich nunmal ist und es bei Teenagern so gut ankommt - es gibt nur einen Weg und der muss schneller, härter und brutaler sein. Dies verköpern Cannibal Corpse auf diesem Album perfekt. Schnelle, kurze Songs mit einem Shouter, bei dem man nur vermuten kann, ob er jetzt wirklich den Lyrics aus dem kleinen CD-Heftchen folgt, oder ob er wirklich nur vor sich her grummelt.

Death Metal-Produktions-legende Scott Burns verhalf den Tampa-Jungs zu einem wirklich furiosen Auftakt. Wie anfangs schon erwähnt - für ein Erstlingswerk wirklich gut, was zur damaligen zeit vor allem aus produktionstechnischer Sicht keine Selbstverständlichkeit gewesen sein dürfte.

Fazit

Zugegeben, viel Abwechslung erartet einem auf diesem Album nicht. Dies ist hier auch nicht der Anspruch. Cannibal Corpse wollen hier schockieren, auf sich aufmerksam machen und ihrem Lieblingsthema hulden: Horror- bzw Splatterfilem. Mission geglückt und mit sehr gut abgeschlossen.

Wertung:

(6,5 / 9)

Die Tracks in der Einzelbewertung

1 Shredded Humans

2 Edible Autopsy

3 Put Them to Death

4 Mangled

5 Scattered Remains, Splattered Brains

6 Born in a Casket

7 Rotting Head

8 The Undead Will Feast

9 Bloody Chunks

10 A Skull Full of Maggots

11 Buried in the Backyard

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